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Diese Haltung ist beim Radfahren die gesĂŒndeste

Wer auf dem Fahrrad unterwegs ist, sollte nicht zu aufrecht im Sattel sitzen. Darauf weist der Sportwissenschaftler Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln hin. Denn: «In dieser Haltung ist die Muskulatur zu entspannt.»

Entspannte Muskulatur - was nach Schonung klingt, ist fĂŒr den RĂŒcken nicht die beste Wahl. Besser ist, den Oberkörper beim Radfahren etwas nach vorne zu beugen, so Froböse. Hintergrund: So erreicht man eine gewisse Vorspannung, die die WirbelsĂ€ule stabilisiert, und kann ErschĂŒtterungen besser abfedern.

Weniger RĂŒckenbeugung als auf dem Rennrad

Der Sportwissenschaftler rĂ€t zu einer Beugung von 15 bis 20 Grad, was ĂŒbrigens lĂ€ngst nicht der Sitzhaltung entspricht, die man von Rennradprofis kennt.

Deren stark gebeugte Haltung ist laut Froböse zwar gesundheitlich nicht bedenklich. «Allerdings sollte der RĂŒcken aufgrund der beanspruchenden Haltung trainiert sein», so Froböse. AnfĂ€ngerinnen und -AnfĂ€nger wĂ€hlen also besser erst mal ein City- oder Trekkingrad, ehe sie sich ans Rennrad heranwagen.


Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten / Bild: Robert GĂŒnther/dpa-tmn
(05.07.2022)


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